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Frank Schulz
März 1, 2006 | Comments Off
Gegen neun bei Vogelgezwitscher wachgeworden. Puh, früher hatte man zuverlässig ‘ne Latte, wenn man wachwurde. Heutzutage ist man schon dankbar, wenn die Vögel zwitschern. –
Der Gesamtschädel ein einziger Kürbis voll Schleim! Geschmack im Rachen, als hätte man Gerbsäure geschlürft. Flankierendes Trommelfell- sowie Schädelsausen, und die verrußte Lunge rasselt mit den Säbelchen, daß einem angst und bange wird – uh, wenn der Hypochonder krank wird…
aus: “Morbus fonticuli oder Die Sehnsucht des Laien”
geb.1957 in Hagen bei Stade. Lebt als freier Autor und Journalist in Hamburg. Bekam 2005 den Hamburger Hubert-Fichte-Preis verliehen.
Veröffnetlichungen u.a. “Das Ouzo-Orakel” (2006), “Morbus fonticuli oder Die Sehnsucht des Laien” (Roman, 2001), “Kolks blonde Bräute” (Roman 1991).