Imre Török

Künftiges allein. Bewegt. Sich. Auf uns zu. Zukunft spielt offen mit Spielbereiten.
Spannt im Morgengrauen ihren Silberfaden, krallt Füßchen daran fest, schmiegt ihre flatternden Flügel ans Rotschimmer-Gefieder und singt. In den freien Nordwind. Vom Mut der Demut.
Zwischen verspielten Lächeln der Nacht auf Rosenlippen, zwischen all diesem Gutbösen des Irdischen tagtäglich, vielleicht schaute ich, im Buchstabenchaos, im Rausch der Photonen, ein Körnchen Wahrhaftiges.
Und es war wie Licht in Licht in Stein.

aus: „Licht in Stein“

Bundesvorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller (VS), Mitglied im P.E.N.-Zentrum Deutschland und im Ungarischen Schriftstellerverband. Der Schriftsteller ist gebürtiger Ungar, kam als Jugendlicher nach Deutschland. Nach Erlernen der deutschen Sprache Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie (bei Ernst Bloch) in Tübingen. Dozent, Journalist, Leiter eines städtischen Theaters u. a. zeitweilige Brotberufe. Überwiegend freiberuflich als Schriftsteller und Kultur-Arbeiter tätig. Schreibt Kurzgeschichte, Roman, Märchen, poetische Prosa, Sachbuch. Wohnt in Isgazhofen im All(Gäu).

Veröffentlichungen u.a.: „Licht in Stein“ (Edition Wuz (www.edition-wuz.de), „Ameisen und Sterne“, „Cagliostro räumt Schnee am Rufiji“, „VS-Handbuch. Ein Ratgeber für AutorInnen“, „Dichter am See“, „Un-gar. Reflexionen eines Grenzgängers“, „A kert fele (Hälfte des Gartens)“, „Vom Biss in den Apfel“.

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