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Alexander Pfeiffer
Oktober 3, 2007 | Comments Off
Mein Kaffee kommt in einem weißen Plastikbecher vor mir auf dem gläsernen Tresen zu stehen, schwarz und nach Straßenteer stinkend. Meine Augen verlieren sich in der Brühe wie in einem schwarzen Loch. Wissen Sie, wie das ist mit schwarzen Löchern? Man wird in sie hineingesaugt, aufgesogen vom Nichts, zerlegt in seine Atome und Moleküle, neu zusammengesetzt und wieder ausgespieen. Etwas ganz ähnliches habe ich erlebt in diesen zurückliegenden Tagen.
aus: “So wie durchs Feuer hindurch”
geb. 1971 in Wiesbaden, lebt ebendort als freier Autor, Literatur-Veranstalter, Moderator und Aushilfstaxifahrer. Vorsitzender des Landesverbands Hessen im Verband deutscher Schriftsteller (VS). Regelmäßige Lesungen in ganz Deutschland, zum Teil mit Dia- und Musikbegleitung (Live oder als DJ-Set). Von 1998 bis 2006 Organisation der Literaturreihe “Where the wild words are” mit Lesungen, Poetry Slams und DJs. Seit 2007 Gastgeber der Literatur-Lounge SPEAK TANK im Wiesbadener Club “Gestüt Renz”. www.alexanderpfeiffer.de
Veröffentlichungen: “So wie durchs Feuer hindurch” (2006), “Im Bauch der Stadt” (2005), “LieblingsLieder” (2004), “Aufzeichnungen aus der Zwischenwelt” (2002), “Inner City Blues” (2001).