Mai
2
Sabine M. Krämer
Mai 2, 2007 | Comments Off
“Ein anderer Sonntag. Alles ist doch ganz normal. Alles wie früher. Der Weg geht zum Berg rauf. Sie halten sich an den Händen, so ein schöner Tag. Da sitzen sie oben nebeneinander auf einer Bank und schauen ins Tal. Sie sieht ihn von der Seite an. Er hat sich Dornen auf die Stirn geklebt als Hörner. Sie versucht ihn zu küssen, er wehrt sie ab und beide lachen […]“
aus: “Wie Immer. Alf.”
geb. 1972 in Trier, lebt seit 1992 im Raum Würzburg. Studium der Germanistik, Geschichte und Sonderpädagogik. Jobs als Altenpflegerin, Wäschereiangestellte, Köchin, Barkeeperin und Putzfrau. 2002 – 2004 Ausbildung zur Altenpflegerin. 1991 unter den Gewinnern beim Treffen Junger Autoren in Berlin. 1995 Martha-Saalfeld-Preis für die Erzählung “Winter”. 1997 Förderpreis zum Staatspreis des Landes Rheinland-Pfalz für junge Künstler, Amsterdam-Stipendium des Künstlerhauses Edenkoben, 2000/2001 Stipendiatin im Künstlerdorf Schöppingen (NRW). Diverse Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, ‘”Hurensohn” (Lyrik-Drama, 1997) und “Vor Morgen” (Erzählung, 1997) veröffentlicht im Ventil-Verlag Mainz.