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Zaza Burchuladze

Zaza Burchuladze, geboren 1973 in Tiflis/Georgien. Schriftsteller, Journalist, Übersetzer. Verfasser von Romanen, Essaysammlungen und Kurzgeschichten. Seine Bücher wurden von religiösen Fundamentalisten verbrannt, er wurde bedroht und auf offener Straße niedergeschlagen. Seit Januar 2014 ist Zaza Burchuladze Stipendiat des Writers-in-Exile-Programms des deutschen PEN-Zentrums.

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Writers in Exile heißt das Programm, das vom deutschen PEN und dem ersten Staatsminister der Bundesregierung für Kultur und Medien, Michael Naumann, vor 14 Jahren ins Leben gerufen wurde. Über vierzig in ihren Heimatländern bedrohte und verfolgte Schriftsteller und Journalisten konnten bisher durch dieses Stipendium in unserem Land für eine gewisse Zeit Zuflucht und Sicherheit finden, um bei uns, in geschütztem Raum, schreiben zu können. Die Stipendien – also Wohnung und Lebensunterhalt – werden jeweils für ein Jahr vergeben und können verlängert werden. Bei praktischen und professionellen Fragen beraten und helfen Kollegen. Sowohl Lesungen, Diskussionsforen und Publikationsmöglichkeiten als auch Kontakte mit Lesern und Interessierten sind die Basis für ein Leben als Schriftsteller, auch in der Fremde. Bislang sind mehrere Anthologien mit ausgewählten und ins Deutsche übersetzten Texten der Writers-in-Exile-Stipendiaten erschienen.