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Ulf Stolterfoht

„halb vier am morgen, graupelschauer – am südheimer platz
ist es nie zu früh für ein bier. introspektion: leicht beschleu-
nigter puls, urplötzlich einsetzende gedanken, anflug von
euphorie. zum zweiten bier ein obstler: gesteigertes körper-
empfinden, zärtliche gefühle gegenüber zwei älteren taxlern
am nebentisch. zirkulierendes blut. gesamtzustand gut.“

aus: „holzrauch über heslach“

Ulf Stolterfoht, geb. 1963 in Stuttgart. Nach dem Abitur Zivildienst, dann Studium der Germanistik und Allgemeinen Sprachwissenschaft in Bochum und Tübingen. Seit 1994 lebt er in Berlin. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen bedacht u.a. Anna-Seghers-Preis 2005, Alfred-Gruber-Preis beim Lyrikpreis Meran 2006, Stipendiat der Villa Massimo in Rom 2007 und Peter-Huchel-Preis 2008.

Veröffentlichungen u.a.:
“holzrauch über heslach“, (Basel: Urs Engeler 2007), „traktat vom widergang“ (Ostheim / Rhön: Peter Engstler 2005), „fachsprachen XIX-XXVII“ (Basel: Urs Engeler 2004), „para-schwarte ‚schaut auf diese haut’“ (Künstlerbuch mit Micha Brendel, Berlin: Peter Warnke 2004), „fachsprachen X-XVIII“ (Basel: Urs Engeler 2002), „fachsprachen I-IX“ (Basel: Urs Engeler 1998).

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